Eine gute Dialysebehandlung erhält Leben und Lebensqualität. Dennoch ist der Beginn einer solchen Therapie für viele Patienten ein gravierender Einschnitt, der häufig eine Anpassung von Lebensgewohnheiten notwendig macht. Als Nephrologen setzen wir alles daran, Ihre Erkrankung zu heilen oder aber zumindest deren Verlauf zu verlangsamen. Sollte dennoch absehbar sein, dass sich eine Dialysebehandlung nicht vermeiden lässt, sprechen wir mit Ihnen über die verschiedenen Möglichkeiten der Nierenersatztherapie. Hierzu gehören die Hämodialyse, die Bauchfelldialyse und die Nierentransplantation.

Wir finden es wichtig, dass sich unsere Patienten - sofern es notwendig ist - rechtzeitig über alle Behandlungsmöglichkeiten informieren. Im Fall der Fälle sollten Sie vorbereitet sein und über die richtige Behandlungsform gemeinsam mit uns entscheiden.

Der Beginn einer Dialysetherapie wirft gerade bei älteren Menschen häufig zusätzliche Fragen hinsichtlich der Versorgungssituation auf. Sollte hier Klärungsbedarf zum Beispiel hinsichtlich der Transporte zur Dialyse oder auch der Unterstützung bei pflegerischen Maßnahmen bestehen, helfen wir Ihnen jederzeit in enger Kooperation mit Ihrem Hausarzt.


Was ist Dialyse?
Hämodialyse
Bauchfelldialyse
Unsere Dialysezentren
 
Ab wann muss man dialysieren?

Es gibt eindeutige Befunde, die eine umgehende Dialysebehandlung notwendig machen. Hierzu gehören schwere Veränderungen des Kalium- oder auch des Säure/Basen-Haushalts sowie eindeutige Vergiftungssymptome.
Häufig ist der Verlust der Nierenfunktion jedoch schleichend und es gilt dann klinische Zeichen wie verminderte Leistungsfähigkeit, den Verlust von Muskelmasse, Gewichtsverlust oder Überwässerung in Kombination mit Laborwerten richtig zu interpretieren. Durch einen rechtzeitigen Dialysebeginn können gerade bei älteren Menschen Krankenhausaufenthalte und Pflegebedürftigkeit vermieden werden.