Erkrankungen

Es gibt viele Erkrankungen, die zu einem Verlust der Nierenfunktion führen können. Hierzu gehören zum Beispiel Glomerulonephritiden, bei denen es durch eine Fehlsteuerung des körpereigenen Immunsystems zu einer Entzündung und letztlich Zerstörung der Filtereinheiten der Niere kommt. Früh erkannt lassen sich diese Krankheiten nicht selten durch eine medikamentöse Therapie günstig beeinflussen oder auch heilen.

Bei einer Reihe von erblichen Nierenerkrankungen wie den Zystennieren, der Nephronophthise oder dem Alport-Syndrom können heute genetische Untersuchungen von Patienten und ihren Angehörigen Hilfe bei der Früherkennung und Diagnosestellung leisten. Auch wenn bei diesen Erkrankungen eine kausale Therapie zumeist nicht möglich ist, lässt sich doch der Verlauf durch eine optimale Stoffwechsel- und Blutdruckkontrolle häufig günstig beeinflussen.

Viele unserer Patienten haben eine Nierenfunktionsstörung aufgrund eines langjährigen Diabetes, eines unzureichend eingestellten Bluthochdrucks oder einer Durchblutungsstörung bei Gefäßverengungen. Auch hier gilt: eine möglichst frühe Diagnosestellung kann helfen, Schlimmeres zu verhindern. Als Internisten, Diabetologen und Nephrologen kümmern wir uns umfassend um Sie! Dies beinhaltet die Kontrolle Ihrer Bluthochdruckerkrankung, die Einstellung Ihres Stoffwechsels und die bestmögliche Kontrolle sämtlicher Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen.


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Die polyzystische Nierendegeneration

Bei dieser Erkrankung kommt es durch Bildung vieler Zysten zu einer allmählichen Zerstörung funktionstüchtigen Nierengewebes. Die Krankheit gehört zu den häufigsten Erbkrankheiten des Menschen. Erstmals ist jetzt eine Behandlung, die die Zystenbildung verlangsamen kann, in greifbare Nähe gerückt.

Unsere Praxis beteiligt sich an internationalen Studien zur Überprüfung von Therapiekonzepten, die hoffentlich in absehbarer Zeit zu entscheidenden Fortschritten führen werden.